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Zeitgemäß bauen. Energetisch modernisieren.

5.1.2 Terrasse und Wege


Bei der Auswahl von Material und Belag für Terrassen und Wege sollten Sie nicht nur auf eine harmonische Kombination mit den übrigen Gestaltungselementen achten, sondern auch praktische und wirtschaftliche Überlegungen einbeziehen. Landschaftstypische Materialien erhalten Sie z. B. beim nahe gelegenen Steinbruch. Bruchsteine sind preiswerter als gesägtes Material, allerdings ist ihre Verlegung etwas aufwändiger. Wenn Sie verschiedene Materialien, z. B. Holz und Ziegel oder Naturstein und Kies, kombinieren möchten, setzt die dekorative Umsetzung eine geschickte Planung voraus.

Für Wege- und Terrassenbeläge wird ein haltbarer Unterbau (7 bis 10 cm gut verdichtete Kies- oder Schotterlage, darüber Sand) benötigt. Von den verwendeten Materialien und den örtlichen Gegebenheiten hängt ab, ob im Sandbett oder in Mörtel verlegt wird. Damit die Platten nicht brechen, müssen sie bei einer Verlegung in Mörtel und Kiesschüttung gleichmäßig aufliegen. Platten, die über Betonplatten oder -decken verlegt werden, können auch auf Stelzlagern (Plattenlager) angeordnet werden. Achten Sie bei einzelnen, z. B. im Rasen verlegten Platten auf einen Abstand von ca. 63 bis 65 cm, was einer Schrittlänge entspricht.

Damit Regenwasser auf Terrassen und Wegen schnell ablaufen kann, verlegt man den Belag mit 1-2% Gefälle in Richtung Rasen- oder Pflanzflächen. Größere Flächen benötigen einen Bodenablauf zur Kanalisation oder zu einer Sickergrube.


Achtung: Wasser von an den Wohnbereich angrenzenden Terrassen muss stets vom Haus weggeführt werden.

Damit Wasser und Laub nicht ins Haus eindringen können, wird am Gebäudeausgang zur Terrasse eine Differenzstufe angeordnet. Wenn sich ein Wintergarten an die Terrasse anschließt, kann das ablaufende Regenwasser durch eine Entwässerungsrinne im Übergangsbereich abgeführt werden.

Übliche Materialien für Terrassen und Wege sind unter anderem:


Um Höhenunterschiede innerhalb des Gartens zu überbrücken, kommen Stufen und Treppen in passenden Materialien zum Einsatz. Sie werden in Sand oder Beton verlegt und sollten eine möglichst geringe Steigung in Höhe von 15-17 cm aufweisen.

Grundstücksauffahrten von der Straße sind genehmigungspflichtig. Auskunft hierzu erhalten Sie beim Tiefbauamt. Berücksichtigen Sie bei der Planung ausreichend Platz für Müllabfuhr und Brennstofflieferung sowie die Lage Ihres Autoabstellplatzes.

Für eine Garage im Untergeschoss benötigen Sie eine Rampe, die nicht zu steil sein darf. Am unteren Ende ordnen Sie eine Entwässerungsrinne bzw. einen Entwässerungsschacht mit Ablauf in eine Sickergrube an. Am besten entscheiden Sie sich für einen möglichst rauen Belag und sichern die seitlichen Wände mit einem Geländer und einer Bepflanzung ab.

Eine Freiflächenheizung minimiert die Gefahr von Glatteisbildung. Sie kommt in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz. So kann die Installation auf Wegen, der Garageneinfahrten und Parkflächen, Treppen im Außenbereich, Auf- und Abfahrtsrampen und Eingangsbereichen von Gebäuden sinnvoll sein. Elektrische Heizmatten sind leicht zu verlegen und ideal zur Verlegung bei größeren Außenflächen. Durch den vorgegebenen und fixierten Heizleiterabstand werden die Heizmatten einfach und schnell ausgerollt und können mit verschiedenen Materialien, sogar mit Gussasphalt, bedeckt werden. Durch den Einsatz von modernen Regelsystemen, die die Anlage nur unter einer bestimmten Außentemperatur und bei vorhandener Feuchtigkeit einschalten, werden die Energiekosten so gering als möglich gehalten.