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Zeitgemäß bauen. Energetisch modernisieren.

5.2.1 Zäune und Einfriedungen

Mit einem Zaun oder einer Einfriedung definieren Sie die Grenzen zu Nachbargrundstücken und öffentlichen Flächen. Dabei ist Ihr persönliches Schutz- und Sicherheitsbedürfnis maßgeblich, denn der Gesetzgeber fordert eine Abgrenzung nur zu öffentlichen Flächen.

Wenn Sie die Erstellung einer Einfriedung planen, müssen Sie das Nachbarrecht beachten: Mit einer Bepflanzung der Grenze dürfen Sie sich gegen Einblicke schützen, allerdings darf der Nachbar nicht mehr als unvermeidbar durch eine eventuelle Beschattung beeinträchtigt werden. Am besten stimmen Sie sich rechtzeitig über Pflanzen und deren Unterhaltspflicht mit den Nachbarn ab.

Da Zäune und Einfriedungen zu den baulichen Anlagen gehören, sind sie genehmigungspflichtig und können von der Bauaufsichtsbehörde in Form von Gestaltungssatzungen vorgeschrieben werden, was Höhen und Materialien anbetrifft. Es wird unterschieden zwischen:


Eine Einfriedung können Sie auch als geschlossene oder durchbrochene Mauer erstellen. Alternativ als Sockelmauer, zwischen deren Pfeilern Füllelemente eingesetzt werden. Als Mauersteine kommen Ziegel, Kalksandstein oder Betonsteine, Natur- oder Betonwerksteine in Frage. Mauern bzw. Mauerpfeiler müssen frostfrei gegründet werden und benötigen eine obere Mauerabdeckung. Bei Erdanfüllung muss eine Abdichtung gegen eindringendes Sickerwasser gewährleistet werden. Wenn Sie sich für eine Hecke entscheiden, bietet diese zusätzlichen Windschutz und Nistmöglichkeiten für Vögel.

Zauntore und -türen werden aus Holz, Stahl, Edelstahl oder Aluminium gefertigt und sollten passend zur Einfriedung gewählt werden. Mit Torantrieben und -steuerungen ermöglichen Sie eine komfortable Bedienung vom Haus aus oder aus dem Auto. In direkter Nähe der Tür- oder Toranlage werden auch Klingel, Briefkasten, Gegensprechanlage (eventuell mit Kamera zur Eingangskontrolle) platziert.