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Zeitgemäß bauen. Energetisch modernisieren.

6.1.3 Kellerdämmungen

Eine energiesparende Dämmung empfiehlt sich auch für Ihren Keller – ganz gleich, wofür Sie ihn nutzen möchten. Soll er z.B. als Hobbyraum dienen und beheizt werden? Dann dämmen Sie sowohl die Wände als auch den Boden. Oder bleibt er unbeheizt? Dann sollten Sie auf jeden Fall die Kellerdecke dämmen. Lesen Sie in diesem Kapitel, welche Dämmstoffe Ihnen dafür zur Verfügung stehen und was Sie selbst zur Dämmung beitragen können.

6.1.3a Dämmstoffe
Bei der Auswahl an Dämmstoffen für Ihren Keller müssen Sie unbedingt darauf achten, das sie die Bodenfeuchte abhalten, nicht verrotten können und dem Erddruck widerstehen. Dafür eignen sich


Wichtig bei der Auswahl ist die geringe Wärmeleitfähigkeit des Stoffes: Der sogenannte Lambda(λ)-Wert sollte 0,035 W/(m-K) nicht überschreiten und findet sich stets auf dem Dämmstoff oder seiner Verpackung aufgedruckt. Daneben gibt es weitere Hinweise, die für Ihre Entscheidung wesentlich sind:


Achtung: europäische Normenunterschiede!
Rechnen Sie bei nur mit CE gekennzeichneten Dämmstoffen stets 20% zur benötigten Dicke hinzu, um die von Ihnen gewünschte Dämmqualität zu erhalten.

6.1.3b Dämmvarianten

Den besonderen Anforderungen an die Kellerdämmung entspricht die sogenannte Perimeterdämmung. Dabei kommt es entscheidend auf einen lückenlosen Anschluss zur Dämmung der oberen Außenwand an, um Wärmebrücken und das Eindringen von Wasser zu vermeiden. Auch bei unbeheizten Kellerräumen macht es Sinn, die äußere Abdichtung durch eine Perimeterdämmung zu schützen.

Ganz gleich, welche Bereiche Ihres Kellers Sie dämmen, verwenden Sie dafür mindestens 12 cm dicken Dämmstoff. Achten Sie dabei stets darauf, dass die Dämmschichten gut an der Kellerwand zur Außenwanddämmung anschließen. Bei einem unbeheizten Keller ist es außerdem wichtig, dass er mit mindestens 12 cm dicken Dämmstoff gut gegen den beheizten Treppenaufgang gedämmt ist. Achtung: Bei Feuchtigkeit in Ihrem Keller sollten Sie unbedingt mit einem Fachmann sprechen.

Kosten sparen:
Wenn Sie selbst aktiv werden möchten, so bietet sich hierfür das Freilegen der Kelleraußenwände und das Ankleben der Perimeterdämmung an die trocknen Kellerwände bzw. der Dämmplatten an die Kellerdecke an. Achtung: Legen Sie nicht alle Kelleraußenwände auf einmal frei – das kann die Standsicherheit Ihres Hauses gefährden!

Infos zur Energieeinsparverordnung EnEV: