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Zeitgemäß bauen. Energetisch modernisieren.

4.3.1 Grundlagen der Elektroinstallation

Jedes Haus benötigt einen Hausanschlussraum, der an einer Außenwand im Untergeschoss angesiedelt sein sollte. Hier wird der elektrische Hausanschluss untergebracht, der das Einführungskabel und den Hausanschlusskasten beherbergt. Die so genannten Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der Energieversorgungsunternehmen (EVU) schreiben Art und Umfang, Installationsort des Hauptstromversorgungssystems und der Zählerschränke vor. Zähler müssen leicht erreichbar im Haus, teilweise auch außerhalb des Hauses angebracht werden. Eine Hauptleitung übernimmt die Verteilung zu den Zählerplätzen der einzelnen Wohnungen. Für eine erhöhte Sicherheit kommt ein Fundamenterder zum Einsatz. Im Belastungsschwerpunkt wird der Stromkreisverteiler installiert.

Die Leitungen zur Stromverteilung werden auf Putz, unter Putz oder in Leerrohren verlegt. Hinzu kommen Abzweig- und Verbindungsdosen, Geräte-Verbindungsdosen oder Verteilerkästen, ggf. auch Elektroinstallationskanäle. In der Wohnung selbst wird die Verlegung der Leitungen in der Regel unter Putz ausgeführt; sie dürfen zudem nur senkrecht und waagerecht oder in definierten Installationszonen verlegt werden. Für Bäder gelten Sondervorschriften, die spezielle Schutzbereiche vorsehen. Die Ausstattungsqualität der Elektroinstallation bemisst sich wie folgt:


Achtung: Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur zugelassene Fachfirmen ausführen! Die von einer solchen Firma durchgeführte Erstprüfung nach VDE 0100 muss protokolliert werden.