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Zeitgemäß bauen. Energetisch modernisieren.

4.2.5 Regenwassernutzung

Diese Bestandteile kennzeichnen Anlagen zur Regenwassernutzung:

Regenwasser, das vom Dach abläuft, fließt durch einen Regenwasserfilter in einen Regenwasserspeicher. Dieser kann sich entweder im Haus befinden (Kunststofftank aus Polyethylen) oder außerhalb des Hauses (Kunststofftank oder Betonzisterne). Schmutzstoffe lagern sich wegen der beruhigten Zuführung am Boden der Zisterne ab. Damit ein Überlaufen verhindert wird, benötigt man zwingend einen Anschluss zum Kanal oder zur Versickerungsmulde. Eine Saugpumpe transportiert das aufgefangene Regenwasser über ein separates Leitungsnetz zu den einzelnen Verbrauchsstellen. Im Fall eines leeren Speichers wird durch eine automatische Füllstandserfassung Trinkwasser nachgespeist.

Die Installation einer Anlage zur Gartenbewässerung ist relativ einfach und im Prinzip jederzeit möglich. Allerdings sollten Sie sie vor der Gestaltung Ihres Gartens verlegen. In Form einer Beregnungsanlage wird die Bewässerung über Versenkregner, umsetzbare Regner oder Mobilregner vorgenommen, alternativ als Tröpfchenbewässerung. Stationäre oder mobile Pumpenaggregate sorgen für den Wassertransport. Achtung: Die Rohrleitungen müssen Sie im Winter aus Frostschutzgründen leeren!

Soll die Anlage im Haus genutzt werden, bietet sich der Einbau vorrangig bei Neubauten oder im Rahmen von Gebäudesanierungen an. Regenwasser kann im Haus für die Toilettenspülung und die Waschmaschine genutzt werden – letztere dankt es Ihnen durch eine Reduzierung von Kalkablagerungen und einen deutlich geringeren Waschmittelverbrauch.