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Zeitgemäß bauen. Energetisch modernisieren.

4.1.4 Warmwasserbereitung

Damit warmes Wasser in ausreichender Menge und gewünschter Temperatur zur Verfügung steht, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Sie können ein dezentrales System installieren oder sich für ein zentrales System entscheiden, das an die Heizungsanlage angeschlossen wird. Da der Wärmebedarf vor allem im Neubau deutlich reduziert worden ist, sollten Sie die Leistung Ihrer Heizungsanlage nach den Erfordernissen der Trinkwassererwärmung auslegen. Denken Sie an kurze Leitungswege und eine gute Dämmung (Dämmdicke >= Leitungsdurchmesser).

Zwei Verfahren der Warmwasserbereitung sind üblich:


Ein Warmwasserspeicher muss ausreichend dimensioniert sein, damit er die zentrale Warmwasserversorgung (Heiz- und Brauchwasser) des kompletten Haushalts übernehmen, kurzfristige Schwankungen von Wärmebedarf und -angebot ausgleichen und das Trinkwasser erwärmen kann. Hierfür sind multivalente Heizwasser-Pufferspeicher bestens geeignet, denn die im Innern vorhandenen Wärmetauscher sind an die unterschiedlichen Heizsysteme (Öl-Brennwertgerät, Solaranlage, Kaminofen) angeschlossen. Sie geben über eine elektronische Vorrangschaltung dem von regenerativen Energien erhitzen Wasser den Vorzug. Wenn sie zudem an den Vor- und Rücklauf des Kessels angeschlossen sind, kann auch die Wärme seines „Nachheizens“ genutzt werden.