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Zeitgemäß bauen. Energetisch modernisieren.

3.1.1 Nichttragende Wände

Nicht tragende Innenwände werden erstellt als:


Alternativ können sie auch aus Mauerwerk erstellt werden. Bei schmalen Wandquerschnitten können diese durch eine biegeweiche Vorsatzschale den schalltechnischen Anforderungen genügen.

Verwendet werden die üblichen Mauersteine:


Wände in Massivbauweise mit dünnem Wandquerschnitt oder in leichter Trockenbauweise können bei einer Grundrissänderung oder der Zusammenlegung von Räumen problemlos versetzt oder entfernt werden, denn sie haben keine statischen Funktionen. Besonders bei der Neugliederung einer Wohnung oder beim Dachausbau kommen sie wegen ihres geringen Gewichts zum Einsatz. Auf einen Wärmeschutz müssen Sie nur dann achten, wenn die Wände unterschiedlich temperierte Räume
trennen. Eventuelle brandschutztechnische Anforderungen ergeben sich aus bauaufsichtlichen Vorschriften. Abhängig von der jeweiligen Ausführung erzielen sie unterschiedliche Schallschutzwerte, z. B. durch doppelschalige Wände aus biegeweichen Beplankungen, wie Gipskartonplatten. Wichtig hierfür sind allerdings die fachgerecht ausgeführten Anschlüsse an die angrenzenden Bauteile.

Installationswände nehmen in ihrem inneren Wandhohlraum Installationen aller Art (Elektro, Sanitär, TV, Telefon, PC etc.) auf. Schwere Lasten, wie beispielweise Hängeschränke, befestigen Sie mit Hohlraumdübeln, Waschbecken und WC mithilfe von Traversen.

Montagewände bestehen aus einem sogenannten Einfach- oder Doppelständerwerk, das aus Holz oder Metall gefertigt wird. Darauf wird eine biegeweiche Bekleidung aus Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten oder Lehmplatten aufgebracht. Für den Einsatz in Küche und Bad stehen spezielle feuchtraumtaugliche Plattenwerkstoffe zur Verfügung.

Zu den nicht tragenden Innenwänden gehören außerdem bewegliche Trennwände (z. B. Einzelelementwände oder Harmonikawände), Schrankwände und Glassteinwände.