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Zeitgemäß bauen. Energetisch modernisieren.

1.1.9 Umwelt

Bei allen Baumaßnahmen sollten Sie den Natur- und Artenschutz berücksichtigen. Und auch bei Modernisierungsmaßnahmen können Brutplätze und Lebensstätten geschützter Tierarten verloren gehen. Daher sollten Sie rechtzeitig vor Beginn der Maßnahmen die Naturschutzbehörde konsultieren. Sollten Bauteile durch geschützte Arten besiedelt sein, müssen Sie einen sogenannten Befreiungsantrag stellen. Die Nichtbeachtung der Schutzvorschriften kann sonst gegebenenfalls zu einem Baustopp führen.

Trotz Wärmedämmung, Fassadenerneuerung und Dachausbau können Sie mit geringem Aufwand Quartiere und Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse schaffen. Dies können zum Beispiel sein: Giebel, Brandwand, Nischen, Traufe, Ortgang, Bereiche unter Balkonen etc. In Altbaugebieten: Bereiche des Dachfirsts, unter Dachlatten und hinter Fassadenbekleidungen.
Brutkästen (mind. 6 m über Grund), Kunstnester, Höhlen oder Halbhöhlen, Fledermausbretter und spezielle Fledermausziegel und -steine sind im Handel als Fertigprodukte erhältlich.

Naturschutz erzielen Sie außerdem durch eine möglichst naturnahe Gestaltung von Balkonen, Innenhöfen und Grünflächen. Mit begrünten Fassaden, Dachbegrünungen und -gärten, Gartenteichen oder Trockenmauern helfen Sie, Lebensräume zu sichern.